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Sprachliche Gleichberechtigung

Geschlechter–Gerechtigkeit

Im Deutschen haben alle Substantive ein Geschlecht, auch solche, die kein natürliches Geschlecht haben. Der Stuhl ist zunächst einmal weder männlich noch weiblich. da sind wir uns vermutlich alle einig. Menschen, die gerade Deutsch lernen, können ein Lied davon singen, wie irre aufwendig es ist, den jeweils richtigen Artikel parat zu haben.

Grammatisches Geschlecht

Aber was ist mit Substantiven, die eine Person beschreiben? Diese Person, die sich grammatikalisch weiblich anhört, kann ja auch ein Mann sein. An was denken wir, wenn von einer Person die Rede ist? Sehen wir vor unserem inneren Auge eine Frau oder einen Mann? Und was passiert, wenn unser Gesprächspartner von den Dienstpflichten eines Polizisten spricht. Denken wir dann an die Angaben eines in Schwarzblau uniformierten Mannes? Oder haben wir die Aufgaben seiner Kollegin mit dem Pferdeschwanz gleich mit im Blick?

Die Sprachwissenschaft

Linguisten wie Peter Eisenberg von der Universität Potsdam beantworten die offene Frage, wie mit der Diskrepanz zwischen generischem (die Ärztin) und grammatikalischem Geschlecht (der Tisch), mit einem beherztem weder-noch. Dieser Logik folgend ist mit „der Lehrer“ weder eine Frau noch ein Mann gemeint. Das ist sprachlogisch sicherlich richtig, da das generische Maskulinum aus dem Stamm  des Verbes „lehren“, also „lehr“ und dem Suffix zur Substantivierung, hier also „er“ gebildet werden. Ein Lehrer ist also eine Person, die lehrt. Blöd nur, wenn in den Köpfen der hörenden Personen trotzdem ein Mann erscheint, spricht jemand von dem Lehrer.

Geschlechtergerechte Sprache

Vielleicht ließe sich das lösen, indem immer mehr Richterinnen, Lehrerinnen und Ärztinnen ihre Arbeit tun. Vielleicht dächten wir dann nicht mehr automatisch an Männer, wenn von den Ärzten die Rede ist. Gerade Ärztinnen sind aber ein gutes Beispiel, es gibt immer mehr von ihnen. Die Bilder von Männern in weißen Kitteln ändern sich in den Köpfen der Hörenden jedoch nur zögerlich. Probieren Sie es aus.

Anatol Stefanowitsch von der Freien Universität Berlin hält mit einem weiteren sprachlogischen Argument dagegen. Er sieht hier eine Verwechslung zwischen der logischen Unabhängigkeit der Kategorien generisches und grammatisches Geschlecht und ihrer empirischen Unabhängigkeit. Denn bei Personenbezeichnungen korrelierten meist Genus und Sexus: Maskulina bezeichnen hier meist Männer, Feminina dagegen meist Frauen. Vor allem seien Wörter, die sich ausschließlich auf Männer beziehen („Mann“, „Mönch“, „Junge“, „Kerl“) immer Maskulina. Wörter, die sich ausschließlich auf Frauen bezögen,  Feminina („Frau“, „Nonne“) und vereinzelt Neutra (der Diminutiv „Mädchen“ oder das „Weib“).

Was können wir tun?

Der Duden gibt neuerdings eine Broschüre zur geschlechtergerechten Sprache heraus. Die Autorinnen stellen unter anderem Möglichkeiten vor, geschlechtergerechte Sprache zu nutzen. Das große Binnen I wie in JuristInnen ist eine Möglichkeit, der sogenannte Gender Gap Mediziner_Innen eine zweite. Beide sind etwas sperrig. Wie können wir es besser machen? Öfter Substantive suchen, die neutral klingen, wie die Studierenden zum Beispiel. Substantive im grammatikalischem Maskulinum wie der Radiohörer mit solchen abwechseln, die im grammatikalischem Femininum stehen, wie die Person.

Gutes Deutsch, das geht. In unseren Sprach Coachings trainieren sie, gute Ausdrucksweise.

Rufen Sie uns an: Tel. 0151-11652389

Mailen Sie uns:  info@wortwechsel-hamburg.de

Neu: Französisch Konversation ab Oktober

Dreimonatiger Konversationskurs Französisch

Im Herbst den Beaujolais nouveau probieren oder einen der leckeren Weißweine in der Bourgogne entdecken, vielleicht nach Paris reisen, wo Museen und Konzerte locken. Die Bourgogne, Paris, Lyon, die Dordogne oder Bordeaux – Frankreich hat viele wunderschöne Urlaubsdestinationen zu bieten.

Besonders abseits der ausgetretenen Touristenpfade sprechen viele Franzosen nicht mehr allzu gut und gerne andere Sprachen als Französisch.

Auf Alltagsgespräche können Sie sich gut vorbereiten, wenn Sie schon zu Hause in Hamburg regelmäßig Französisch sprechen. Unser Konversationskurs Französisch animiert Sie genau dazu intensiv.

Französisch lernen im Herbst und Winter 

Keine Sorge, mit intensiv meinen wir nicht so sehr intensives Grammatikpauken sondern intensives Sprechen, intensives Reinhören und spielerische Anregungen. Bei uns lernen Sie Französisch quasi nebenbei – ohne lästige Hausaufgaben und nervige Grammatikübungen. Wir sprechen französisch ohne lange darüber nachzudenken. Wer eine Formulierungshilfe, einen Satzbaustein oder eine französische Vokabel braucht, bekommt sie nebenbei.

Französisch Konversation

Das erwartet Sie in unserem Konversationskurs: Wir begeben uns in typische Alltagssituationen.

– Beim Backen von z. B. französischer Crêpes werden Sie die Zutaten auf französisch benennen, genauso wie die einzelnen Tätigkeiten.

– In praktischen Übungen simulieren wir Situationen, wie sie uns Alltag  begegnen. Wie frage ich auf französisch nach dem Weg? Wie erkläre ich, was ich im Restaurant essen möchte. Wie äußere ich meine Meinung zu gesellschaftlichen oder politischen Themen? Wie erkläre ich eine Bastelanleitung?

– In kleinen Filmen, Podcast und Radio-Mitschnitten  hören wir uns intensiv in den Singsang der anderen Sprache.

– Nach jeder Stunde nehmen Sie außerdem praktische Tipps und Anregungen, wie sie weiter in die Sprache eintauchen können, mit nach Hause.

Fließend auf Französisch, das geht. Sie werden es erleben.

      • 90 Minuten jede zweite Woche

      • Kleingruppe: 4-6 Teilnehmer

      • Aktuelle praktische Themen.

      • Kultur, Politik und das Wetter

      • Kurze Grammatik Einheiten, wenn es sinnvoll die kommunikativen Bedürfnisse unterstützt

      • Je nach Gruppengröße ab 70,-Euro/ Monat

      • Unser Konversationskurs findet im Oktober, November und Dezember in Altona statt.

      • Rufen Sie uns an oder mailen Sie uns, wenn Sie einmal besuchsweise in unseren laufenden Konversationskurs reinhören möchten

Schreiben Sie uns eine Email an: info@wortwechsel-hamburg.de

Oder rufen Sie uns an:  49 151 11652389

Reiseland Frankreich

Das Hexagon

Der Frühling naht, allerhöchste Zeit, ein paar Pläne für den nächsten Urlaub zu schmieden. Was meinen Sie?

Ich reise gerne, sehr gerne sogar, in alle möglichen Länder. Besonders gerne und häufig reise ich in das Hexagon westlich des Rheins. Wie, Sie wissen gar nicht, was d a s Hexagon ist? Das weiß in Frankreich jedes Kind. Schaut man sich die Form des Landes auf der Landkarte mit einer gewissen Großzügigkeit an, lässt sich leicht die sechseckige Form erkennen. Vom Atlantik bis zum Rhein, vom kühlen Nordseewasser des Kanals bis zum sanften Licht über dem Mittelmeer finden sich unterschiedliche Landschaften, viele große Weine, noch mehr verschiedene Käsesorten und – nicht zuletzt – die leckersten Desserts. Kunst, Kultur, es gibt so viel zu entdecken bei unseren westlichen Nachbarn, dass ich noch lange nicht fertig bin.

 Oh, wie lecker 

Genauso wenig ist es Zufall, dass Frankreich das Land der Haute Cuisine ist. Besonders viele Leckereien für den Gaumen kommen aus unserem westlichen Nachbarland. Denken Sie allein an all die Käsesorten,  die Weine, oder die köstlichen Hühnchen aus der Bresse.

 

Reiseland Frankreich 

Anregungen in deutscher Sprache finde ich regelmäßig auf Mein Frankreich der Hamburger Journalisten Kollegin Hilke Maunder, Autorin verschiedener Reise-Führer. Wussten Sie zum Beispiel, dass Grenoble eine spannende Street-Art-Szene hat? Oder welche Zukunft als Kreuzfahrt Hafen Port-Vendres am Mittelmeer nahe der spanischen Grenze blüht? Kennen Sie die Bretagne im Norden? Oder Cluny? Das Land der Kirchen, mitten im Land.

A Way of Travel

Wenn Ihr Französisch schon etwas fortgeschrittener ist, dann lohnt ein Blick zu A Way of Travel. Anders als der Blogtitel vermuten lässt, sind alle Artikel auf französisch. Aber auch diejenigen, deren Französisch noch etwas holprig ist, kommen auf ihre Kosten, sind die Beiträge doch alle wunderschön und stimmungsvoll bebildert. Die freie Fotografin Emilie Eychenne aus Toulouse nimmt ihre Leserinnen und Fans mit zu den schönsten Orten in Frankreich und anderswo. Frei nach Roy Goodmans Motto Motte: Happiness is a way of travel not a destination nimmt sie uns mit zu ihren Herzensorten. In das Pays Basque zum Beispiel, das sich auf beiden Seiten der französisch-spanischen Grenze ausbreitet. Oder in die hübschen Interior Läden von Montpellier. Wie wäre es mit einer Wanderung in den Pyrenäen? Partout il y a des inspirations – Anregungen finden sich in Frankreich überall.

Mathilde Mag

Last but not least oder dernière recommondation mais non la moindre wie die Franzosen sagen: Das Mathilde Magazin in deutscher Sprache. Waren Sie schon mal in Toulouse? Die rosa Stadt schmückt sich mit hübsch verzierten Fassaden an backsteinroten Häusen, der Garonne und allerlei lauschigen Ecken. Mathilde vom gleichnamigen Magazin war in der hübschen Arbeiterstadt an der Garonne, schauen Sie mal hier. Großbürgerlicher wirkt das elegante Bordeaux, am Ufer des Atlantik, hier schauen Sie nur.

Es gibt in Frankreich so viel zu entdecken. Kommen Sie ein Stück mit?

P.S. Sollten Sie zur Vorbereitung ihre Französisch Kenntnisse auffrischen wollen. Französisch lernen oder in der Sprache plaudern, können Sie in einem unserer Sprach- oder Konversationskurse.


Sie haben eine Frage, einen Kommentar oder Sie wollen sich zu einem unserer Konversationskurse Französisch & Englisch anmelden? Bitte hier entlang:

Französische Verben

Französisch Konversation - Hamburg Altona, Ottensen, Othmarschen, Bahrenfeld

Wer französisch lernen möchte, kommt nicht drum herum. Sie müssen französische Verben konjugieren. Anders lassen sich leider keine verständlichen Sätze bilden.

Französische Konjugationen

Online gibt es Unterstützung

Einfach in den den Suchschlitz das gewünschte Verb schreiben und zack spuckt die Suchmaschinen Ihnen alle wichtigen Zeiten aus. Nehmen wir zum Beispiel être, das französische Verb für sein. Ein Verb, das Sie ganz besonders häufig brauchen. Schreiben Sie das Wort in den Conjugator erhalten Sie vom Präsenz

1. je suis = ich bin

2. tu es = du bist

3. elle est / il est = sie ist/ er ist

4. nous sommes = wir sind

5. vous êtes = ihr seid

6. elles sont / ils sont = sie sind

über die Vergangenheit im Imparfait/ Präteritum (j’étais/ ich war und so weiter) und Passé Composé / Perfekt (j’ai été / ich bin gewesen usw.) über das Futur (je serais / ich werde sein) bis zum Konjunktiv (je serais / ich würde) alles, was Sie wissen müssen.

Pas mal, n’est-ce pas? Alternativ können Sie die Verben Suchmaschen von Conjugation nutzen. Auch hier spuckt Ihnen die Konjugation-Suche von den Hilfsverben avoir (=haben) und être (=sein) über  arriver (=ankommen) bis zu reçevoir (=erhalten) und zigzaguer (= im Zickzack verlaufen) alles aus, was Sie wissen müssen.

 

 

 

 

 

Zwölf von 12 Momenten

Mein Tag im WortWechsel – -Büro

Jeden Monats bebildern Blogger 12 Momente ihres Tages. Die Sammlung findet sich im Gartencafé, wo es bekanntlich „draußen nur Kännchen“ gibt. Eine schöne Idee. Vielleicht haben Sie Lust mich für ein paar Momente in meinem Alltag im KommunikationsBüro Wortwechsel zu begleiten?

Der erste Kaffee

Bei uns im Büro ist es nicht anders als in anderswo. Als erstes kochen wir uns einen Kaffee. Zugegeben, wir stellen unseren Kaffee nicht jedes Mal dekorativ vor den WortWechsel Buchstaben auf, das machen wir bloß fürs Foto:

 

 

Vorbereitung eines Workshops

Heute verbringe ich den Vormittag damit, Workshops und Kurse vorzubereiten. Hier geht es aktuell um unseren Französisch Konversationskurs am Donnerstag Abend. Ich surfe im Internet, schaue, was die Pariser Politik zum G20 Gipfel in Hamburg und zu den Krawallen sagt, lese Lifestyle Seiten im Netz, blättere durch Graphische Novellen.

Das Thema Graphic Novels  und Comics spielt in der französischen und belgischen Literatur eine große Rolle. Habe ich genug recherchiert, schreibe ich einen knappen Fahrplan für den Kurs, kopiere Materialien für die Teilnehmer, heute zum Beispiel einen Ausschnitt aus „Silex and the City“, eine Comic Serie, die in Frankreich recht beliebt ist.

Später, oft so gegen halb zwölf, zwölf gibt es rasch ein nachgeholtes Frühstück.

 

Und dann steht heute eine wunderbare Pflicht an, ich buche einen Flug nach Florenz. Nächste Woche fahre ich für ein paar wundervolle Tage in die Toskana

 

Expat – und andere Blogs

  Das Format „Zwölf von 12“ ist übrigens auch immer wieder eine gute Gelegenheit andere Welten zu entdecken, wie diesen Blog einer deutschen Familie die in Frankreich gelebt hat.

Zeitungslektüre

Mittags darf es zur Entspannung die gute alte Zeitung aus Papier sein.

Weiterbildung

 Immer wieder organisieren wir auch Workshops zu Fachsprachen. Englisch für Journalisten, Ärztinnen, Mitarbeiter in Reedereien oder Rechtsanwälte zum Beispiel. Ein wenig Weiterbildung in eigener Sache schadet da nie.

 

Nachmittags

versüße ich mir das Leben mit einem weiteren Café.

Im nächsten Bild sehen Sie die Bücherstapel auf der Anrichte. 

 

Abends

Streng genommen verlassen Sie nun mit mir das WortWechsel Büro. Rasch ein Abstecher durch den Hafen. Seit ich eine gute Kamera mein Eigen nenne, schleppe ich das große Teil fast immer mit, wenn ich irgendwohin gehe. Es könnte ja sein, dass sich eine Fotogelegenheit ergibt. Und siehe da, mit den entsprechenden Filtern sieht unser Hafen auf einmal ganz romantisch aus.

 

Das Abendessen gerät heute unspektakulär.

Später lese ich im dritten Teil von Jane Gardams Trilogie rund um den britischen Rechtsanwalt Old Filth: Last Friends. Eine wunderbar liebevoll erzählte Geschichte rund um zwei Männer und eine Frau, wie sie nur das britische Empire hervorbringen konnte. Kinder englischer Eltern in Asien geboren, später für eine ordentliche britische Erziehung heim ins Mutterland auf ein Internat geschickt. Als Erwachsenen vertreten sie die britische Sichtweise als Rechtsanwälte wiederum im fernen Osten.

 

Französische Blogs

 

Franzosen in Berlin 

Manchmal tut es ganz gut, das eigene Land mit den neugierigen Augen von Anderen zu betrachten. Zu leicht verliert man als Inländer Abstand und Perspektive.

Kommen Sie ein Stück mit mir mit? Als erstes folgen wir einigen Franzosen nach Berlin. Ganz nebenbei üben Sie so ein wenig französisch. Denn dieses Franzosen streuen zwar gelegentlich ein deutsches Wort in ihre Berichte ein, schreiben aber doch in ihrer französischen Muttersprache. Sollte Ihnen mal eine Vokabel fehlen, können Sie sie rasch in diesem Wörterbuch oder in jenem Dictionaire nachschlagen.

Ab nach Berlin

„Le blog de Berlin en Français, pour les Berlinois ou pas.“ – So beschreibt der Schriftsteller Didier Laget sein Anliegen. À Berlin ist ein Kulturblog, in dem Kunstausstellungen genauso vorgestellt werden wie Rezepte um dem Berliner Winter (hélas!) zu trotzen.

Berlin erst à nous veröffentlicht Texte und von Zeit zu Zeit Videos zu Politik, Kultur und Leben. Der Blog versteht sich als eine interaktive Plattform , die gemeinschaftlich und integrativ arbeitet. Es geht alsoum die gemeinsamen Interessen und Vorlieben französisch-sprachiger Menschen aus Frankreich, Belgien, der Schweiz, Luxembourg, Quebec, dem Maghreb, Senegal, Mali, Kamerun, und anderen frankophonen Ländern. Alles, was ihre Integration durch ein besseres Verständnis Deutschlands erleichtert, soll auf Berlin est à nous Thema sein.

Deutsch als Zweitsprache

Deutsch für Zugezogene

Sie leben seit einiger Zeit in Deutschland und möchten besser sprechen?

Ab September 2017 bieten wir einen neue Kompaktkurs  Deutsch als Zweitsprache an.

  • 60 Minuten wöchentlich

  • Kleingruppe  3-5 Teilnehmer

  • Aktuelle politische und kulturelle Themen.

  • Kurze Grammatik Einheiten

  •  Ausgedehnte Konversation

  • Feste Laufzeit: 3 Monate

  • Monatlicher Abopreis entsprechend der Gruppengröße ab 50,- Euro

German for Newcomers

You are living in Germany for some time now and you want to be able speak better?

As of march 2017 we are offering a new compact class German:

  • 60 minutes per week

  • small groups  3-5 participants

  • current political und cultural subjects

  • short grammar units

  •  long conversations

  • 3 months

  • monthly fee according to group size starting at  50,- Euro

Schreiben Sie uns eine Email an/ Write us: info@wortwechsel-hamburg.de

Oder rufen Sie uns an/ Call us:  49 151 41284024

Unternehmens-Kommunikation

Wir können Kommunikation.

Ihnen fehlen die Worte?

– Um Ihr Unternehmen auf der Website darzustellen

– Um im Unternehmensblog die Geschichte Ihrer Firma zu erzählen

– Um Ihren Kunden die Kernbotschaften zu vermitteln

– Um in der Unternehmenspräsentation den richtigen Ton zu treffen

– Um eine Rede vor dem Vorstands-Board zu halten

– Um im Strom all der News – Häppchen gehört zu werden

Kommunikation ist unser Kern. Ein guter Text ist mehr als die Summe seiner Worte. Erst das Zusammenspiel von Wörter, Sätzen und Gedanken schafft einen wohlüberlegten Text. Einen Text, mit dem Sie mit Ihrer Zielgruppen ins Gespräch kommen. Einen Text, der Ihre Stammleser genauso interessiert wie Neulinge.
WortWechsel aus Hamburg hilft Ihnen den richtigen Text am richtigen Ort zu platzieren – auf Ihrer Website, in Ihrem Unternehmensblog, auf den Seiten der internen Kommunikation, auf Facebook, Twitter, Instagram und Co. 
Gemeinsam schreiben wir Ihre Botschaften.

Ihnen fehlen manchmal einfach die richtigen Worte?

Wir haben sie!

Schreiben Sie uns eine Email an: info@wortwechsel-hamburg.de

Oder rufen Sie uns an:  49 151 41284024

WortWechsel aus Hamburg – Das KommunikationsBüro unterstützt Kunden aus Medien und Wirtschaft in drei Bereichen: Sprache, Text und Kommunikation. 

Wir sprechen, schreiben und kommunizieren für Sie.  & Wir bringen es Ihnen bei. 

Mit unserer Unterstützung erreichen Sie Leser, Kunden, Geschäftspartner, Auftraggeber im B2B und B2C – Bereich auf allen Kanälen von klassischen Zeitungen und Mitarbeiterzeitschriften über die eigene Website und Online-Portale bis zu den sozialen Medien. 

Schreiben Sie uns eine Email an: info@wortwechsel-hamburg.de

Oder rufen Sie uns an:  49 151 41284024

 

Gute Texte

Brauchen wir gute Texte?

Nicht unbedingt. Zum Überleben reichen, Brot, Salz und Wasser. Zum Leben aber schon. Zu allen Zeiten haben Menschen Kunst geschaffen und genossen. Nichts anderes ist ein guter Text. Zur reinen Informationsweitergabe reichen schließlich Einkaufslisten und Befehle.

Ja! Aber…

Harald Martenstein, der Kolumnist der ZEIT meint, es brauche nicht einmal sonderlich viel Kreativität – zumindest für einen ordentlichen Text.

Handwerkliches Geschick, Routine, die Fähigkeit, kluge Gedanken anderer als klug zu erkennen, die Skrupellosigkeit, diese Gedanken als die eigenen auszugeben – das reicht völlig.

Aber, so schreibt er, wenn es toller werden soll, müsse jeder Autor etwas riskieren: Sich entblößen, offen sein, etwas zugeben, riskieren sich lächerlich zu machen.  – Alles Dinge, die wir uns auch trauen müssen, wenn wir eine Beziehung eingehen. Genau genommen ist ein Text nichts Anderes: Der Beginn einer (hoffentlich) wunderbaren Freundschaft mit dem Leser. Natürlich birgt ein solcher Text das Risiko sich völlig umsonst lächerlich zu machen. Möglich, dass lediglich ein schlechter Text dabei herauskommt. Einer, den keiner lesen will.  Ein risikoreicher Text ist noch nicht zwingend ein guter Text. Umgedreht wird schon eher ein Schuh draus. Martenstein meint:

(…) es gibt keinen sehr guten Text, dessen Autor oder dessen Autorin nicht, in irgendeiner Weise, etwas riskiert hat.

Wie schreibe ich einen guten passablen Text?

Einen Text, der die Zielgruppe  anspricht?  Dazu müssen Sie sich überlegen, für wen Sie genau schreiben. Wer ist Ihre Zielgruppe? Wie reden die miteinander? Wie sprechen sie über Andere? Was ist Ihnen wichtig? Wie wollen Sie sein? Wie sind Sie tatsächlich?

Sollten Sie flapsig umgangssprachlich mit Ihren Lesern sprechen? Wissenschaftliche Fachsprache benutzen, seriös wirken, nahbar sein oder eher abgehoben? Ihre Leser müssen Ihre Texte gerne lesen und das tun sie nur, wenn Ihre Texte ein Bedürfnis Ihrer Leser befriedigen.

Wie schreibe ich einen informativen Text?

Vielleicht haben Sie schon einmal von den so genannten  W-Fragen gehört, wie sie Journalisten oft nutzen: Was? Wo? Wer? Wann? Wie? Warum und – nicht zuletzt:  Welche Quelle?

Die Fragen können je nach Leserschaft leicht variieren, aber für Ihre Leser sollten die wichtigen Fragen beantwortet werden. Aber zackig! Die meisten Menschen geben einem Text nicht lange Zeit um zu entscheiden, ob er sie interessiert. Das war und ist bei Lesern von gedruckten Texten, Romanen, der Tageszeitung, Broschüren, so. Bei Lesern von Online Texten ist es erst recht der Fall. 

Verraten Sie das Wichtige zuerst, zumindest aber ziemlich früh und das Unwichtige zuletzt – oder Sie streichen es gleich ganz. 
Machen Sie Ihre Kernaussagen sichtbar.  

Schreiben Sie lieber konkrete Verben statt Substantive: Also lieber:

Ein Mann beißt einen Hund.

(Das ist mal eine Nachricht, wie sie Leser gerne lesen. – Sie ist neu, sie ist unerhört, sie ist konkret und jeder kann sie sich bildlich vorstellen.) Als:

Bissverletzung bei Hund.

Schreiben Sie lieber Aktiv statt Passiv, gehen Sie sparsam mit Adjektiven und  Metaphern um.

Jargon sollten Sie nur anwenden, wenn Ihre Zielgruppe ebenfalls Jargon verwendet, etwa wenn Ihr  Text sich an eine fachlich versierte Leserschaft wendet, die sich genau so unterhält.

Kehren wir zur Ausgangsfrage zurück:

Wie schreibe ich einen guten Text?

  • Erstens, indem Sie ausführlich über Ihre Zielgruppe und deren Gewohnheiten nachdenken, über die wichtigen und wichtigsten Informationen, über das Ziel Ihres Textes.

  • Zweitens: Sie sollten Ihren Text gut strukturieren, Ihren Leser durch den Gedankengang führen. So leicht, unterhaltsam und unauffällig, dass er Ihnen gerne folgt. Am besten bis zum Schluss. Diese Arbeit muss sich der Autor machen, der Leser sollte sie gar nicht merken. 

  • Bis hierhin haben Sie als Autor alles getan um einen ganz passablen Text zu schreiben. Wenn wir es recht bedenken, erfüllt eine gute Einkaufsliste die ersten beiden Kriterien: Sie ist knapp – es stehen lediglich die Artikel drauf, die eingekauft werden sollen, gut strukturiert – die einzukaufenden Waren sind zum Beispiel nach Warengruppen sortiert aufgeschrieben, vielleicht sogar nach der Reihenfolge, wie Sie sie im Supermarkt vorfinden: erst Äpfel und Karotten, dann Milch und Joghurt, anschließend Käse und Wein, zum Schluss Schokolade und Pralinen. 

  • Drittens: Werfen Sie gelegentlich alles über den Haufen. Überraschen Sie Ihre Leser, berühren Sie sie, nehmen Sie Ihre Leser mit auf eine Reise. 

Ihnen fehlen die richtigen Worte?

Wir haben sie!

WortWechsel aus Hamburg – Das KommunikationsBüro unterstützt Kunden aus Medien und Wirtschaft in drei Bereichen: Sprache, Text und Kommunikation. 

Wir sprechen, schreiben und kommunizieren für Sie.  & Wir bringen es Ihnen bei. 

Mit unserer Unterstützung erreichen Sie Leser, Kunden, Geschäftspartner, Auftraggeber im B2B und B2C – Bereich auf allen Kanälen von klassischen Zeitungen und Mitarbeiterzeitschriften über die eigene Website und Online-Portale bis zu den sozialen Medien. 

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